Zur Person
KurzbeschreibungIch bin im Juni 1981 geboren, wohne bei Bramsche etwa 15 km nördlich von Osnabrück in Niedersachsen. Ich bin 1,62 m groß (oder klein), bin recht schlank und habe lange schwarze Haare. Meine Augenfarbe - undefinierbar. Je nach Licht irgendwo zwischen gelb und grün, allerdings kommen mit der Zeit immer mehr braune Flecken dazu. Apropos braune Flecken - ich brauche nur an Sonne zu denken, und schon bekomme ich zu meinem großen Leidwesen gleich ein paar Sommersprossen mehr.
Ich habe von Herbst 2000 bis Frühjahr 2009 Mathe und Bio auf Lehramt an Gymnasien studiert und im August 2010 mein Referendariat am Studienseminar Osnabrück begonnen.
Handynutzung
Und für alle, die meine Handy-Nr besitzen: ICH HASSE SMS!!! SMS zu bekommen ist völlig ok, aber bitte erwartet keine Antwort von mir. Sowieso ist das Verhältnis zu meinem Telefon eher zwiegespalten: Entweder ist es aus, oder ich habe es irgendwo liegenlassen, vergessen den Ton wieder anzustellen, oder der Akku versagt in dem Moment wenn ich ein Gespräch annehmen will. Also: Kommunikation funktioniert meist besser über Mail.
Arbeit
JournalismusDurch Zufall bin ich 2004 freier Mitarbeiter der Bramscher Nachrichten bzw. der NOZ geworden - und habe an der Arbeit an der Tastatur sehr viel Spaß bekommen. Inzwischen ist für mich die Option sehr verlockend, nach dem Referendariat auch weiterhin als freiberuflicher Journalist zu arbeiten, soweit sich das irgendwie machen lässt.
Kunstgewerbe
Im Januar 2008 habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und ein Gewerbe auf Fotografie, digitale Bildbearbeitung und Webdesign angemeldet.
Ende Juli 2010 habe ich das Gewerbe allerdings wieder abgemeldet, da ich mit dem Referendariat und gelegentlichen Arbeiten für die NOZ sicher hinreichend ausgelastet bin.
Die Uni und ich
Ein vergangener Lebensabschnitt: Die UniIm Sommer 2009 habe ich mein erstes Staatsexamen an der Uni Osnabrück bestanden - im Folgenden der Weg dorthin:
Wie alles begann
Im Frühjahr 2000 machte ich mein Abi auf dem Greselius-Gymnasium in Bramsche. Ich hatte als Leistungskurse Biologie und Chemie belegt, da die Fächerkombination Biologie-Mathe nicht zulässig war. So kam es dann, dass ich nicht etwa im Mathe-Grundkurs landete, sondern im Mathe-UNTER-Grundkurs (auch "Abdecker-Kurs" genannt). Das war natürlich ein feines Leben, und ich stellte fest: Mathe ist geil! (Bio natürlich auch - Chemie nicht so; dafür musste man zu viel auswendig lernen)...
Eine folgenschwere Entscheidung
Nach dem Abi kam dann die Frage auf, was ich denn nun studieren wollte. Eigentlich stand Tiermedizin ganz oben an, aber weil das einen Umzug nach Hannover (oder Schlimmeres) bedeutet hätte, und ich dafür meine Pferde hätte verkaufen und die ganze Turnierreiterei an den Nagel hängen müssen, habe ich mich nach etwas Anderem umgeschaut. Da lag es relativ nahe, Biologie auf Diplom zu studieren - was ich aber aufgrund der sich damals abzeichnenden schlechten Einstellungschancen, die mich nach Abschluss des Studiums erwartet hätten, schnell wieder cancelte. Im Endeffekt bin ich dann bei Lehramt für Gymnasien gelandet. Bio - klar. Und als zweites Fach... Neee, nicht Chemie - da muss man ja zu viel für tun. Deutsch - hm - Einstellungschancen nicht optimal... Also Mathe. Weil: Mathe ist ja geil - weiß man schließlich noch aus der Schule.
Das böse Erwachen
Die Erkenntnis aus dem ersten Semester: Mathe ist gar nicht so geil - zumindest nicht, wenn man in der Schule einen Abdeckerkurs hatte (= weder von Imaginären Zahlen noch von Induktion auch nur die Spur von einer Ahnung) ... In diesem Semester lernte ich die Bedeutung von "vier gewinnt" kennen - lange Zeit hindurch mein Überlebensmotto. Von Beginn an verlief mein Studium etwas chaotisch. Im ersten Semester denkt man noch, man müsste sich den Stundenplan so zuschütten, dass man durchgängig von morgens acht bis abends um sechs Uhr Vorlesungen hat. Die Nachbereitung der Veranstaltungen verschiebt man dann - so wie in der Schule - auf die Pausen oder aufs Wochenende. Dummerweise hat man nicht mit einkalkuliert, dass die Parallelveranstaltungen (sämtliche Lehramts- Pflichtveranstaltungen des ersten Semesters in Mathe und Bio lagen parallel) ja auch noch irgendwann aufgearbeitet werden mussten... Und dann sind da noch die geliebten Vierbeiner. Es hilft nichts - da muss man Prioritäten setzen (wo die lagen, muss ich wahrscheinlich nicht explizit erwähnen).
Augen zu und durch!
Es dauerte noch ein paar Semester, bis ich merkte, dass weniger (bezogen auf die Anzahl der Kurse) manchmal mehr ist. In Bio hatte ich keine Schwierigkeiten, das war immer noch auf dem Level wie in der Schule. Recht simpel, mit ein paar Lerntagen vor Klausuren gut zu überstehen. Aber Mathe... Mir fehlten die gesamten Grundlagen, die beim Mathestudium vorausgesetzt werden. Aber den Studiengang wechseln? Nööö - dann müsste man sich ja selbst eingestehen, dass man es nicht geschafft hat. Geht ja gaaaar nicht! Also: Augen zu und durch! Eine Zeitlang habe ich mich selbst dafür verflucht, dass ich nicht rechtzeitig abgesprungen bin, aber inzwischen bin ich ganz froh darüber - nicht zuletzt, weil ich mir selbst beweisen konnte, dass ich etwas schaffen kann, wenn ich mich nur richtig dahinter klemme.
Dem Ende entgegen...
Am 08.10.07 habe ich meine Zwischenprüfung abgelegt - und dank großem Lernaufwand in den Wochen zuvor und vor allem dank einem tollen Prüfer mit einer 2,0 bestanden. Von Januar bis August 2008 schrieb ich meine Examensarbeit im Fach Biologie bei meinem Lieblingsprof Dr. Klaus Mummenhoff. Mein Thema lautete "Chromosomen- und Ploidieanalysen in Lepidium sativum". Ein - wie sich nach der Einarbeitungszeit herausstellete - unheimlich spannendes Thema. Bis zum Beginn der Laborarbeit mit den Versuchspflanzen hatte ich gar nicht gewusst, wie viel Spaß Uni macht. Natürlich habe ich auch riesiges Glück gehabt, dass ich in der "Botanik" gelandet bin - ohne die anderen Abteilungen näher zu kennen, wage ich zu behaupten, dass ich damit die beste Arbeitsgruppe der Welt erwischt habe. Der Spaß, den ich bei der Arbeit dort gehabt habe, spiegelte sich letztendlich auch in der Note wider - ich bestand mit 1,0. Der Grundstein fürs Examen war gelegt.
Das Examen? Noch nicht ganz...
Doch es würde ja nicht zum bisherigen Stil passen, wenn nun auf einmal alles reibungslos abliefe... In Nacht- und Nebelaktionen mussten noch Ausarbeitungen für Scheine fertiggestellt werden, die ich zur Anmeldung der schriftlichen Prüfungen vorlegen musste. Auch ein bisher verdrängtes Praktikum konnte ich auf den letzten Drücker noch absolvieren - die Voraussetzung für die Zulassung... Und wenn ich für die zwei Tage vor Anmeldeschluss zum Examen Kilometergeld bekommen hätte, dann hätte ich mein Studium getrost abbrechen und mich zur Ruhe setzen können. Ich weiß nicht, wie oft ich in diesen Tagen die Strecke zwischen Westerberg und Innenstadt zurükgelegt habe, um alle Unterschriften zu ergattern (rechtzeitig sammeln ist was für Langweiler). Nach Hoffen und Bangen hatte ich - natürlich mit einigen Tagen Verspätung - alle Unterschriften beisammen, und meine Anmeldung war besiegelt.
Jetzt aber: Examen und ich
Die erste mündliche Prüfung, Psychologie, hatte ich vorgezogen auf November 2008. Hierbei erhielt ich die Note 1,5. Die Termine der schriftlichen Prüfungen waren ein Schock: Zwei Wochen vor Beginn erfuhr ich, dass ich sofort am allerersten Termin mit meinem "Zitterfach" Mathe dran sein würde, und innerhalb von 8 Tagen die Prüfungen in allen vier Fächern ablegen musste. Die Zeitspanne zwischen Terminoffenbarung und letzter Prüfung habe ich inzwischen aus meinem Gedächtnis gelöscht - reiner Selbstschutz. Die Klausuren sind wohl recht ordentlich gelaufen, die Noten werden aber erst Mitte April bekanntgegeben. Die Noten kenne ich zwar noch nicht, dafür aber sogar schon die Termine der mündlichen Prüfungen. Sie liegen soweit sehr studentenfreundlich, jedoch empfinde ich es als etwas befremdlich, dass meine letzte Prüfung, Mathe, für den Pfingstmontag anberaumt ist. Mal schauen, was da kommen mag...
Das Ende
Meine Mathe-Prüfung fand nun doch nicht am Pfingstmontag statt, sondern zwei Tage später. Toll. Am 3. 6. die letzte Prüfung, aber am 31. 5. Anmeldeschluss fürs Ref im November. Egal - hauptsache erstmal fertig. Letztendlich gabs für Chaos-Student Numero Uno ne 1,6 als Durchschnittsnote - und eine gehörige Portion Selbstvertrauen gleich oben drauf: Ich habe es geschafft!